Aktuelles

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01. 04. 2017 - Bericht über das enerboxx-Wandspeichersystem im a3-Magazin

"Building Technologies Solutions", Ausgabe 5/2017

Integrierter Wandspeicher
Zum modernen Wohnen gehört neben Heizung und Warmwasser immer öfter auch das Kühlen. All das soll möglichst unsichtbar, platzsparend und effizient funktionieren. Höchste Effizienz wird erreicht, wenn ein Heizsystem mit möglichst geringer Vorlauftemperatur arbeitet und wenn möglichst wenig Wasser im Kreis zirkuliert. Werner Pink, Geschäftsführer des auf Speichertechnik fokussierten Familienunternehmens aus dem steirischen Langenwang, hat dazu nun eine neue Lösung im Portfolio: Das Wandspeichersystem enerboxx. Das System ist für den mehrgeschossigen Wohnbau konzipiert und vereint in einer wandintegrierten, unsichtbaren Einheit einen extrem flachen Edelstahl-Warmwasserspeicher mit 140 Liter Bereitschaftsvolumen mit einer komplett vormontierten Hydraulikeinheit zur Energieverteilung und -zählung. Abgerundet wird das System mit einer den Kundenwünschen angepassten Regelung.
Mit dem bevorrateten Warmwasser finden selbst komfortorientierte Familien das Auslangen, da für ein Vollbad (150 l)

 

dem Speicher nur ca. 70 Liter entnommen werden. Für eine Dusche beträgt die Speicherentnahme etwa 20 Liter, wenn die Speichertemperatur 60 Grad und die Temperatur des Kaltwassers 12 Grad beträgt. Die enerboxx verspricht durch eine hervorragende Schichtung sehr stabile Warmwassertemperaturen. Des Weiteren stellt auch die nutzerseitige Gleichzeitigkeit kein Problem dar, da jede Wohneinheit ihren eigenen Speicher besitzt. Ein weiterer Vorteil der dezentralen Anlage: Sie fällt nicht in den Geltungsbereich der ÖNORM B5019. Für den Betrieb des Speichers gibt es regeltechnisch beliebig definierbare Warmwasser-Ladefenster. Das ermöglicht Betriebsweisen von „100 % Energieoptimiert“ bis „100 % Komfort“, so Pink. Ein weiterer Vorteil sei, dass Kaltwasser in den Wohnungen wieder kalt ist, da die Leitungsschächte durch die Zirkulationsverluste nicht mehr erwärmt werden.
Da der Warmwasserspeicher nur zu definierten Ladezeiten mit erhöhter Netztemperatur geladen wird, kann das 2-Leiter-Netz außerhalb der Ladefenster witterungsgeführt betrieben werden – und somit im Sommer komplett ausgeschaltet oder für Kühlzwecke genutzt werden. Zu keiner Zeit wird weder Trinkwasser noch Heizungswasser unnötig zirkuliert. Das System arbeitet immer mit geringstmöglichen Netztemperaturen, was eine höchstmögliche Effizienz des Wärmeerzeugers – vor allem bei Wärmepumpen oder Solaranlagen – bringt.
Vertrieben wird das System österreichweit über die 2015 gegründete Firma neotec, an der Pink zu einem Drittel beteiligt ist. Weitere Teilhaber sind Jakob Stranger ¦und Leopold Datzreiter – beide sind so wie Pink selbst seit vielen Jahren in Sachen Erneuerbarer Energie
und Energieeffizienz tätig.

 





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